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Die Zeit ist schneller geworden als ich, lässt sich nicht mehr blicken und näht keine Wunden im Vorübergehen. Nur kalter Zugwind schmerzt und bleibt._______________________Die glatte Oberfläche spiegelt mich selbst wieder und ich bin versucht mein Bild für das Deine zu halten. Doch was unter dem Spiegel wartet ist rauh, sticht und zerkratzt schließlich meine blassen Augen.____________________________ Kälte prasselt wie spitze Steine und Regen hat die hartnäckigen Wogen auf dem Herz weichgewaschen. Der Traum war fern, dann nah und zog schließlich vorüber und zurück bleibt ein kleiner Krater mehr auf deiner Welt.__________________________________Er verließ das Café, in dem er immer gewesen war. Er ging die Straße entlang, die er jeden Tag gegangen war, kreuzte die Allee, die er immer schon gekreuzt hatte. Im Park schlugen die Bäume aus – wie jeden Frühling. Er schluckte den Kummer, den er auch morgen wieder schlucken würde. ____________________________________________________Wo gestern noch dein Herz Seifenblasen mit Schmetterlingen fliegen ließ, klammert sich heute ein Gefühl von Vakuum und Stahl in die Narben deiner Seele. Fesseln kalten Stahls folgen schwerelosen Flügen durch den vermeintlich unendlichen Kosmos._________________________________________________Niemand sah mich je dort, wo du mich sahst. Niemand suchte die Ferne dort, wo du sie suchtest. Durch den Himmel aus Umweltpapier brach ein Sonnenstrahl so unverhofft, dass er niemandem außer dir auffiel. Und doch erleuchtete er einen Hauch des trüben Nebels der wie Rauch über die Horizonte in die Ferne zog.________________________________________________Der Hall Deiner Schritte zählt die Sekunden auf dem nassen Beton. Kälte erschreckt die erwachende Welt und ohne es jemand bemerkte zog die Sonne aus Deinem Gesicht.______________________________________________________London und Regen, das gehört einfach zusammen. Kein Londoner der was auf sich hält, geht ohne Regenschirm aus dem Haus. Wer ihn vergisst, der hat es schwer. Der dicke Nebel der Londoner Straßen legt sich auf Hut und Mantel, neigt die Köpfe der Blumen und vermummt die Fassaden der massiven Häuser. Dicke Tränen kullern von den Fensterscheiben, rinnen den Borstein entlang und verschwinden in den Gullis.______________________________________________________________Zur neuen kulinarischen Sprachkultur: "Aha, ein Frühkartoffelpüree mit Goldzwiebelringen und bronzefarbenen Kantenfischfilets als entré...kenn ich jetzt als solches noch nicht, aber wenn das Frühkartoffelpüree selbstgemacht ist, dann kann das sehr lecker sein. Goldzwiebeln...ja, das ist nicht jedermanns Sache, da muss man vorsichtig sein, das könnte auch zuviel werden. Und bronzefarbenes Kantenfischfilet...also ich bin ein absoluter Fischfan, mag ich to-tal und so als entré find ich das auch immer gut. Vor allem im Sommer...ja, also ich denke, das wird klasse. Schön. Da freu ich mich schon drauf."_________________________



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