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Strahlentherapie

Ein Wechsel des Arbeitsplatzes hat seine Vor- und Nachteile. Während ich im alten Büro oft vor Hitze fast verging und der Erstickungstod dem Tod durch Dehydrierung zuvor gekommen wäre, freue ich mich über meinen neuen Arbeitsplatz, der von den Kollegen liebevoll "Kabuff" genannt wird. Der Name ist sehr treffend. So etwa müssen sich Tomaten fühlen. Oder Gänse. Oder andere kleine Dinge, die unter Leuchtstoffröhren wachsen sollen. (Hoffentlich passiert mir das nicht!) Und wie im Zoo fühlt man sich auch, denn man sitzt auf 3 qm hinter einer Glasscheibe und jeder der vorbeigeht, guckt einen an. Noch stört es mich nicht. Erst, wenn sie anfangen mit Erdnüssen oder Bananen zu werfen, fange ich an mich zu sorgen. Ich frage mich die ganze Zeit, ob es Zellstrukturveränderungen hervorruft, wenn man zwischen Magneten sitzt. Zu meiner linken befindet sich das Sicherungs-, zu meiner rechten, das Entsichterungsgerät. Und irgendwas piept und summt die ganze Zeit, aber das kann auch Einbildung sein. Mittlerweile fasse ich mir ständig an den Kopf um festzustellen, ob der Tumor (der doch jetzt bald mal wachsen sollte!) schon durch die Schädelplatte spürbar ist. Wie ist man dann eigentlich versichert? Zahlt die Uni die Strahlentherapie, die auf die Strahlung folgt? Und wenn ja, tut sie das dann mit Studiengebühren?
Das neue Vorlesungsverzeichnis ist soeben erschienen. Ich habe Angst es mir anzusehen. Den Quark hätte ich SO niemals in den Druck gegeben. Spost! Spost! Spost! Es ist ja quasi meine erste Veröffentlichung. Oh nein, ich hatte mir das irgendwie romantischer vorgestellt.
3.7.08 12:57


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Inmitten von Sauerampfer und Brennesseln hatte sich die Biene schlafen gelegt, denn nach der aufregenden Tour rund um die heimische Blumenwiese war sie sehr, sehr müde geworden. Mitunter konnte es vorkommen, dass sie gar nicht schlief - oder nur kurz, was die anderen kaum bemerkten. Deshalb war sie auch als frühaufstehende Nervensäge stadtbekannt. Und wie sie nun so langsam wach wurde - den Abdruck vom Brennesselkissen noch auf der Wange - stellte sie fest, dass sie so ungefähr 2 Monate geschlafen haben musste. Oder 8, da war sie sich nicht so sicher. Jedenfalls hatte sich in der Zwischenzeit sehr viel geändert. Nicht nur, dass der Winter ohne ein Wort des Abschieds gegangen war und der unhöfliche Sommer es noch nicht einmal für nötig gehalten hatte sich vorzustellen, nein, noch dazu war einfach die Zeit weitergelaufen. Die Biene erschrak darüber sehr, denn sie würde jede Menge Arbeit nachholen müssen um vor den anderen Bienen nicht schlecht dazustehen. "Was soll´s," summte sie laut vor sich hin und pakte ihre sieben Honigeimer zusammen. Manchmal versäumt man halt ein paar Sachen, dafür hat man andere erlebt. "Ausschlafen ist sehr gesund für Körper und Geist," lautet eine alte Bienenfeldregel. Und dann macht man einfach weiter. Ohne schlechtes Gewissen.... im Idealfall.
7.7.08 12:25


ENTSCHEIDUNGEN - ein Schreibprojekt mit Rosa-Lektor

Zweifelsohne sind Entscheidungen niemals eine sehr geräumige Sache. Ganz im Gegenteil gehört eine ordentliche Portion Schwarz-weiß-Sicht dazu um sich im Dschungel des Lebens auf den richtigen Pfaden zu bewegen und nicht zufällig auf kleine Nattern oder in Fallen zu treten. Doch wer sich nichts traut, vertraut auch nicht. Soviel sollte schon verstanden sein. Da hilft kein Bitten oder Flehen, da hilft auch nicht die Polizei - Entscheidungen zu treffen liegt ganz allein beim Entscheider selbst, also bei jedem. Und wer nicht das Zeug dazu hat sich zu entscheiden, der braucht auch nicht auf einen Doppelgänger oder jemand anders zu warten, der ihm die ungeliebte Aufgabe abnimmt. Der wird weiterhin auf der Stelle treten. Sich nicht bewegen. Und irgendwann von den Dschungeltieren aufgefressen werden.
11.7.08 13:30


Dieses schöne, aber gänzlich unnütze Blog wird in Kürze von der virtuellen Oberfläche verschwinden. Grüßt es ein letztes Mal, ehe es in die ewigen Netzgründe eingeht.
 
Meinen herzlichsten Dank an alle, die immer eifrig gelesen und dem Blog die Treue gehalten haben.
16.7.08 15:12





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