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Wiederbelebung

Die Uhren sind umgestellt, Magisterarbeiten abgeben, Klausuren bestanden (auch ich!), ein neues Semester begonnen, Koffer in Spanien wurden gepackt und in Deutschland wieder ausgeräumt - der Frühling ist da! Und mit ihm die Wiederbelebung dieses schönen Blogs.

 

Was bisher geschah:

Nachdem die Autorin des Blogs sich vor den Attacken einer psychophatischen Mitbewohnerin retten musste, genießt sie nun Wohnrecht einen Hausaufgang weiter und lebt glücklich und zufrieden mit zwei Französinnen - Sara und Aurélie - und einer Italienerin - Giulia. Es wird gelernt, gelacht, gekocht. Sowohl das Lernen als auch das Kochen haben bereits Erfolge erzielt - Meine Eltern dürfen beruhigt sein: Das Kind schafft das Nebenfachstudium in Jura vielleicht ja doch noch...! Beunruhigen dürfte dann schon eher die Sache mit dem Kochen...
Mittlerweile war auch der erste Besucher von allen bereits zum zweiten Mal wieder hier (Dafür gibt´s nen Preis, Herr Sarpe!) und brachte ganz reizende Begleitung mit! Überaschender Weise kam ich in den Genuss eines Besuchs im Stadion inklusive Fußballspiels und Nazis-gucken.
Es folgte eine Forschungsreise zu einer der Vegetationsreichsten europäischen Inseln - selbstverständlich in Begleitung meines Assistenten - und natürlich mit Residenz auf einem der renomiertesten deutschen Forschungsschiffe. Untersucht wurden vornehmlich Sonneneinstrahlung und Wassertemperatur...
Die Anschließende Galicienreise schloss an die zuvor genommenen Forschungen an...
Nun wird der Lehrbetrieb wieder planmäßig aufgenommen und bis mindestens Mitte Juni verfolgt...falls nichts dazwischen kommt.

Es kann nur nochmals darauf aufmerksam gemacht werden, dass Besuch ausdrücklich erwünscht ist! Ich würde mich freuen ganz bald von Euch zu lesen - noch immer suche ich nach email-Adressen: Manche habe ich nicht und andere funktionieren nicht. Also Aufruf an Frau Mohr und Frau Prkacin: Ich würde Euch gern schreiben, brauche aber Eure Adressen!

Spanische Grüße, olé, la lexi!

Ich habe übrigens ein Nachhilfekind: Es ist 26 und spricht zauberhaft gebrochen Deutsch!

 

 

11.4.07 16:59


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NEUE PICS ONLINE!!!

25.4.07 19:25


Ich zeich Dir wie Du machen musst

Jüngst referierte die Autorin über das marble-cake-Modell deutscher Sozialschichtung und begab sich sprachlich in ein selbiges - verehrter Leser, es folgt eine Diskurs über sprachliche Nivelle...

Während das Spanische zwar immer flüssiger wird, lässt sich unter deutschen Austauschstudenten jedoch immer mehr festellen: die eigene Sprache wird - um im sprachlichen Bild zu bleiben - zäh. Ja, gar gallertartig. Man mischt und schummelt sich durch die Grammatik, übernimmt, vermischt und verhunzt. Kaum ein Satz kommt gerade heraus - weder im Spanischen, noch im Deutschen. Doch was solls - können wir doch froh sein, dass es sich nur um zwei Sprachen handelt, die sich so gern zusammentun wollen.

Dass Englisch mal Abiturkurs war, wird stillschweigend unter den Tisch gekehrt. Englisch ist abgehakt und der Sprachkurs in Deutschland quasi schon gebucht. Ans Französische gar nicht zu denken. Dennoch können wir Studenten im spanischen Inland von Glück reden - Studenten in Küstenstädten trifft ein ganz anderes Schicksal. Hier sind es nicht nur "Subjekt-Prädikat-Objekt" die zur Schwierigkeit werden, nein, wir haben es hier auch noch mit dem Vokabular einer Subkultur zu tun. Hier mischt sich in den sprachlich sehr begrenzten Brei aus Spanisch und Deutsch auch die Sprache des Wassers, der Wellen, ja: es ist die Rede vom Surfvokabular.

Wer ersteinmal den richtigen spot sein own nennt, der hat auch bereits die coolsten Dudes am Start. Gemeinsam genießt man die geilsten lines bei gutem swell, trifft sich zu Ebbe-und-Flut-Gesprächen im line-up und verabredet sich für danach in der Waikiki-Strandbar. Dort wird über selbstgeshapte Boards gefachsimpelt - dass die gepressten Boards es einfach nicht bringen und BIC-Boards nur billiger shit für die kommerziellen Surfschulen sind. Man ist sich einig, dass man als Soulsurfer ja bereits schon viel früher - also wirklich viel, viel früher - als alle anderen gesurft ist, und dass Quicksilver - obwohl es mittlerweile echt too comercial geworden ist - einfach immernoch die coolsten Hoodies macht. Dann tauscht man sich über seine Erfahrungen während des Work-and-travel-Jahres in Australien aus und bestellt das nächste Bier. Die folgenden Gespräche handeln von chics und lästigen Bodyboardern im whitewater, von locals und Boardsocken.

Auf dem Weg nach Hause - oder auch zum Bulli - freut man sich, dass niemandem aufgefallen war, dass man wieder nicht vom Brett aufgestanden ist.

In diesem Sinne - hang lose! 

25.4.07 20:00





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