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Spanische Städte mit "S" und Konzerte (diverse)

Zwar wohne ich in Valladolid - einer Stadt die augenscheinlich mit "V" beginnt - doch habe ich das Jahr der Städte mit "S" am Anfang eingeläutet. Zunächst war es nur Zufall, doch was so gut begann, sollte fortgesetzt werden. So besuchte ich bereits "S"alamanca, "S"egovia und "S"antander - bedeutungsschwere Städte im Norden "S"paniens. Und sie haben mir alle sehr gut gefallen. In Salamanca waren es die museumsgleichen "S"traßen, in Santander die "S"ee und in Segovia da"S" Aqädukt - man muss ja konsequent sein. Ich bin schon gespannt wohin mein nächster Ausflug geht.

Bisher schüttelten immer alle den Kopf, wenn ich stolz von meinen Konzerterfahrungen erzählte. Dabei finde ich, dass die Kelly Familiy und die Backstreet Boys durchaus vorzeigbare Größen sind. 

Heute schütteln alle die Köpfe, weil sie die spanischen Stars, deren Konzerten ich hier in Spanien bereits beiwohnen durfte, nicht kennen. Unglaublich. Da freuen sich 8000 Menschen über die Gitarren von Fito & Fitipaldis - und in Deutschland kennt die keiner. Ebenso die rosaroten Popträume Ana Torroja oder Julieta Venega. Und an dieser Stelle wieder mein Verweis auf und die Frage nach: Globalisation!? Wat is dat denn? Und die Spanier kennen mal wieder nur Rammstein. Das muss sich ändern. Leute, schickt mir Musik! Ich werde sie unter das spanische Volk bringen! 

Und wer will, dem leih ich mal meine Backstreet Boys CD...oder die von den Spaniern, die keiner kennt.

6.11.06 12:50


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Wiedersehen macht Freude

Als ich vor nunmehr 2 Monaten meine Reise hierher antrat, kamen zu meinem Eigengewicht noch etwa 30 Kilo Gepäck, die ich zum Flughafen zu schleppen hatte. Gut bestückt mit flatternden Sommerhemdchen, kurzen Hosen und leichten Röckchen war ich bestens für die erste Zeit ausgestattet. Doch - man sollte es kaum glauben - auch in Spanien wird es irgendwann Winter. Und jetzt haben wir November. Und mir ist kalt. Sehr kalt.

Allzu leicht verführen die schmucken Klamottenläden auf der ewig langen Einkaufsstraße zum shoppen, doch nein - wer warme Klamotten zu Hause hat, der kauft nicht, nein, der lässt sich von Mutti ein Paket schicken. Kostenbewusst wie ich bin, entschied ich mich für einen günstigen Lieferservice, der mir bereits von anderen Erasmusstudenten vor Ort empfohlen wurde. Telefonisch gab ich eine Liste mit gewünschten Kleidungsstücken und anderen vermissten Dinge durch und das Paket wurde Anfang Oktober gepackt und verschickt.

Das war vor 3 Wochen.

Neumodisch kann man den Weg seines Pakets im Internet nachverfolgen. Und brav saß ich an einem Dienstag zu Hause um meine warmen Pullis zu empfangen. Gut, ein Tag Verspätung - das kann ja mal vorkommen. Dann war Feiertag und dann mussten meine Eltern in Deutschland erneut die Adresse angeben. Angeblich hätte es da Probleme gegeben. Aah so.
Naja. Aber auch am Donnerstag und Freitag kam nichts. Montag verstrich und am Dienstag rief mich eine freundliche Spanierin an, die ihren Sprachfluss freundlicherweise sogar auf 100 km/h drosselte. Mein Paket ist/war in Barcelona. Achso. Wahrscheinlich liegts am Strand in der Sonne, dachte ich mir. Zusammen verabredeten wir, dass das Paket Donnerstag oder Freitag zwischen 10 - 13Uhr bei mir ankommen würde und somit seine Rundreise beendet wäre. Meine Freude war riesengroß - schließlich haben wir des nachts mittlerweile Temperaturen unter 10°C... So wartete ich in Siegerpose am Donnerstag und die ersten 1,5 Stunden am Freitag. Dann wurde ich sauer.

Um halb eins rief mich meine Familie an. Die Nachfrage meiner Mutter, warum die Stiefel sich erst ganz Spanien angucken müssen, konnte ich nicht beantworten. Bin mir aber auch nicht sicher, ob die Frage ernst gemeint war - ich hatte den Eindruck, sie war etwas hektisch und kurzatmig - kurz: wütend - aufgrund des Ärgernisses. Meine Mitbewohnerin, die im Gegensatz zu mir auch der spanischen Schimpfwörter mächtig ist, rief dann bei dem Unternehmen in Spanien an.

Ich weiß nicht genau, was sie gesagt hat, aber jetzt soll das Paket am Montag kommen. Warum ich am Montag vormittag trotzdem nochmal anrufen soll...keine Ahnung... vielleicht macht das Paket ja noch einen Kurztrip zum Atlantik.

11.11.06 18:45


Was man tun und lassen sollte - Teil 2

1. Man sollte sich keine Eintrittskarten ins Museum kaufen und um dann drinnen festzustellen, dass die Ausstellung in die man wollte, erst in vier Tagen beginnt...vor allem dann nicht, wenn man sich vor unnützem Kubismus völlig unbekannter Leute wiederfindet.

2. Wenn man Rundmails, in denen man über die vielen Parties und die wenige Unianwesenheit plaudert, über den Verteiler verschickt, sollte man sichergehen, dass die email-Adresse des Erasmuskoordinatoren nicht dabei ist.

3. Man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit der Spanier beim Warten auf verspätete Busse annehmen. Da meckert keiner, wenn´s ne Stunde warten heißt oder der Bus in der Nacht kaputt geht. Sehr lobenswert!

4. Man sollte es der Autorin dieses Blogs nachsehen, wenn sie nicht jede email sofort beantwortet.

5. Zur Schulung meiner Nerven können ab jetzt Postkarten, Briefe oder Pakete an mich an: Santa Lucía 4 - piso 3; 47005 Valladolid gesandt werden. Bitte gebt mir bescheid, damit ich mich mit genügend Nahrungsmitteln eindecke um das Haus wochenlang nicht verlassen zu müssen...

Anmerkung der Redaktion: Nicht jede Begebenheit bezieht sich auf die Autorin selbt. Ähnlichkeiten oder Übereinstimmung mit Personen sind rein zufällig und nicht gewollt. Es handelt sich vielmehr um zusammengetragene Erfahrungen.

12.11.06 15:12


Bin skypeable: lexi-grund. Allerdings nur Sofortnachrichten möglich.
12.11.06 15:17


Paket-Counter

Aufgrund der zahlreichen Nachfragen und meinen sich langsam aber sicher verabschiedenden Nerven, wird an dieser Stelle der Paket-Counter eröffnet. Wir hoffen für alle Beteiligten, dass dies ein kurzes "counten" wird.

Nochmal zur Erinnerung: Am 1. November - das war vor 14 Tagen - war der erste tatsächlich als Liefertermin bezeichenbare Termin. Da war das Paket bereits 1,5 Wochen unterwegs.

Zwischenrechnung 1: 3,5 Wochen.

Es kommen dazu: 15 Minuten Warteschleifentortur mit anschließenden 3 Stunden Ohrschmerzen und -wurm.

Zwischenrechnung 2: 3,5 Wochen und 3 Stunden und 15 Minuten.

 

VOTING:

Nun liebe Leser sollt ihr zu Wort kommen, denn eure Meinung zählt! Ich eröffne das "Was mach ich, wenn das Paket kommt?" - Voting!

Möglichkeit 1: Ich schlucke den über die Zeit angestauten Hass auf die Lieferfirma herunter, öffne dem Boten freudestahlend die Tür, nehme das Paket entgegen und bedanke mich.

Möglichkeit 2: Ich schlucke den über die Zeit angestauten Hass auf die Lieferfirma herunter, öffne dem Boten freudestrahlend die Tür, nehme das Paket entgegen und hau ihm eine runter.

Möglichkeit 3: Ich versuche zur Lieferzeit nicht zu Hause zu sein um jede Handgreiflichkeit zu vermeiden. Ich bezahle eine fremde aber vertrauenswürde Person dafür, sich in meiner Wohnung aufzuhalten und zu warten. (Ich könnte eine der Damen aus dem "Club Dollar" gegenüber fragen und somit gleichermaßen einer anderen Person helfen.)

Möglichkeit 4 (nur im Frühling umsetzbar): Ich sage dem Boten, er soll das Paket wieder zu meinen Eltern liefern, jetzt bräuchte ich den Wintermantel auch nicht mehr.

MÖGLICHKEIT 5 (Idee der Leserin D.): "(Lexi) nimmt das Paket freudestrahlend entgegen, lässt (ihre) Wut nicht an dem Postboten aus, sondern schafft (sich) in der Wartezeit schonmal einige Kontakte zur ETA und überredet sie, dass dieser Lieferservice schlecht für Spanien und gegen ihre Ziele geht und schwupps, schon haben die demnächst ein paar nette Briefbomben in den Händen. (Lexi) ist glücklich weil (sie) (ihr) Paket und keine Anzeige wegen Körperverletzung am Hals hat und die ETA ist glücklich, endlich wieder was für ihr Bild von einem schönen Spanien getan zu haben."

MÖGLICHKEIT 6 (Idee des Lesers M.): "Indem(ich) das Paket ohne Worte aber mit mieser Miene annehme wiegen sich Freude über das finale Eintreffen und Ärger über die Verzögerung auf und der unschuldige Lieferant bleibt am Leben und ich bleibe ohne Schaden. Ich kanalisiere meinen Hass lieber in einer E-Mail an Firma XY - vielleicht springt dabei eine Entschädigung raus."

ICH BITTE UM STIMMABGABE!

14.11.06 02:04


GEWINNSPIEL:

Liebe Leserschaft, um das Voting etwas anzutreiben empfahl die Marketingabteilung von lexi.industries ein Gewinnspiel! So soll es sein:

Wie soll das Paket empfangen werden? Stimmt ab und gewinnt
ein Essen mit Lexi und ihrem Paket!  

14.11.06 20:35


Unter "GEWINNSPIEL" alles auf einen Blick - los geht´s!
14.11.06 23:15


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