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Die Kunst ist

Nicht zu lachen, wenn Dir nach schmunzeln ist. Nicht zu plappern, wenn Dir nach reden ist. Nicht zu verstummen, wenn Dir nach weinen ist. Nicht zu mögen, wenn Dir nach lieben ist.

 

Tra-pengo watti kum bese. 

26.9.08 15:50


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ZU GUTER LETZT

...muss doch das ein oder andere gesagt werden.

 

Was wirklich schade ist: das Unverständnis und das Fehlen des Willens zum Verstehen. Und das doch nur aus Angst vor Verletzung.

So viel Gutmenschenheuchelei wie ich sie um mich herum erlebe, kann ich nicht ertragen. Ein jeder ist letztendlich auf sein eigenes Wohl bedacht. Ich denke lang genug um zu wissen, dass ich auch so handeln würde, stellte man mich vor gewisse Entscheidungen. Doch der Wille zum Versuch ist da!

Doch warum diese Heuchelei? Sie ist doch nur das Mittel zum Zweck, dem Zweck, Verletzungen zu vermeiden. Der Geschäftsmann nimmt entweder den Kunden oder den Mitarbeiter aus - im Zweifel beide - moderates Handeln liegt ihm fern. Gewinnmaximierung ist das Ziel - ein gesundes Mittel ausgeschlossen. Ein Verstehen ungewollt. Warum anders, wenn es auch so geht? Und belegt wird das Ganze mit marktwirtschaftlicher Argumentation. Führte man sich Konsequenzen vor Auge, mischte sich das schlechte Gewissen ein. Und davor hat man Angst. Also wäscht man zusätzlich das Gewissen mit Sammelaktionen um Kindern in fernen Ländern die Beine wieder anzunähen und unterstellt gesellschaftlichen Randgruppen mit unscheinbarem finanziellen Hintergrund latente Schuld. Das ist einfach - und wirksam. Einseitig.

Im privaten Bereich das selbe: Solange Empathie unterdrückt wird, kann sich Nachdenken nicht wirklich einstellen und das Leben plätschert fröhlich vor sich hin. Das ganze ist ein charakterloses Daherleben, zernagt unterbewusst - aber damit ist ja immernoch leichter umzugehen, als mit schwarz-weißen Ansagen. Das machte nämlich möglicherweise unbeliebt, denn nicht immer gefällt, was man denkt. Doch die Angst vor der eigenen Verletzung ist größer.

Sollte ich wirklich so falsch liegen mit der Annahme, dass ein Quentchen Wille zum Verstehen durchaus erwartet werden kann? Ob im großen Ganzen oder im privaten Kleinen? Ich kann mich noch immer nicht von der Vorstellung trennen, dass schließlich alles im Leben nur den einen romantischen Zweck hat, dass Dinge nicht grundlos einander bedingen, dass hinter allem ein Sinn steckt, dass hinter allem Herz steckt. Unser Leben ist eine Komposition aus Strudeln - einigen großen, manchen kleinen, viele schnell, andere langsam, welche bleiben, wenige verschwinden wieder. Einige Strudel sind hartnäckig. Man muss sie mit einer schnellen und bestimmten Handbewegung von der Oberfläche schubsen. Und irgendwie sind sie alle mit Grund da. Und - ach ja - da gibt es auch noch den Mut - und den muss man sich selbst zeigen und anderen.

18.8.08 16:05


Dieses schöne, aber gänzlich unnütze Blog wird in Kürze von der virtuellen Oberfläche verschwinden. Grüßt es ein letztes Mal, ehe es in die ewigen Netzgründe eingeht.
 
Meinen herzlichsten Dank an alle, die immer eifrig gelesen und dem Blog die Treue gehalten haben.
16.7.08 15:12


ENTSCHEIDUNGEN - ein Schreibprojekt mit Rosa-Lektor

Zweifelsohne sind Entscheidungen niemals eine sehr geräumige Sache. Ganz im Gegenteil gehört eine ordentliche Portion Schwarz-weiß-Sicht dazu um sich im Dschungel des Lebens auf den richtigen Pfaden zu bewegen und nicht zufällig auf kleine Nattern oder in Fallen zu treten. Doch wer sich nichts traut, vertraut auch nicht. Soviel sollte schon verstanden sein. Da hilft kein Bitten oder Flehen, da hilft auch nicht die Polizei - Entscheidungen zu treffen liegt ganz allein beim Entscheider selbst, also bei jedem. Und wer nicht das Zeug dazu hat sich zu entscheiden, der braucht auch nicht auf einen Doppelgänger oder jemand anders zu warten, der ihm die ungeliebte Aufgabe abnimmt. Der wird weiterhin auf der Stelle treten. Sich nicht bewegen. Und irgendwann von den Dschungeltieren aufgefressen werden.
11.7.08 13:30


Inmitten von Sauerampfer und Brennesseln hatte sich die Biene schlafen gelegt, denn nach der aufregenden Tour rund um die heimische Blumenwiese war sie sehr, sehr müde geworden. Mitunter konnte es vorkommen, dass sie gar nicht schlief - oder nur kurz, was die anderen kaum bemerkten. Deshalb war sie auch als frühaufstehende Nervensäge stadtbekannt. Und wie sie nun so langsam wach wurde - den Abdruck vom Brennesselkissen noch auf der Wange - stellte sie fest, dass sie so ungefähr 2 Monate geschlafen haben musste. Oder 8, da war sie sich nicht so sicher. Jedenfalls hatte sich in der Zwischenzeit sehr viel geändert. Nicht nur, dass der Winter ohne ein Wort des Abschieds gegangen war und der unhöfliche Sommer es noch nicht einmal für nötig gehalten hatte sich vorzustellen, nein, noch dazu war einfach die Zeit weitergelaufen. Die Biene erschrak darüber sehr, denn sie würde jede Menge Arbeit nachholen müssen um vor den anderen Bienen nicht schlecht dazustehen. "Was soll´s," summte sie laut vor sich hin und pakte ihre sieben Honigeimer zusammen. Manchmal versäumt man halt ein paar Sachen, dafür hat man andere erlebt. "Ausschlafen ist sehr gesund für Körper und Geist," lautet eine alte Bienenfeldregel. Und dann macht man einfach weiter. Ohne schlechtes Gewissen.... im Idealfall.
7.7.08 12:25


Strahlentherapie

Ein Wechsel des Arbeitsplatzes hat seine Vor- und Nachteile. Während ich im alten Büro oft vor Hitze fast verging und der Erstickungstod dem Tod durch Dehydrierung zuvor gekommen wäre, freue ich mich über meinen neuen Arbeitsplatz, der von den Kollegen liebevoll "Kabuff" genannt wird. Der Name ist sehr treffend. So etwa müssen sich Tomaten fühlen. Oder Gänse. Oder andere kleine Dinge, die unter Leuchtstoffröhren wachsen sollen. (Hoffentlich passiert mir das nicht!) Und wie im Zoo fühlt man sich auch, denn man sitzt auf 3 qm hinter einer Glasscheibe und jeder der vorbeigeht, guckt einen an. Noch stört es mich nicht. Erst, wenn sie anfangen mit Erdnüssen oder Bananen zu werfen, fange ich an mich zu sorgen. Ich frage mich die ganze Zeit, ob es Zellstrukturveränderungen hervorruft, wenn man zwischen Magneten sitzt. Zu meiner linken befindet sich das Sicherungs-, zu meiner rechten, das Entsichterungsgerät. Und irgendwas piept und summt die ganze Zeit, aber das kann auch Einbildung sein. Mittlerweile fasse ich mir ständig an den Kopf um festzustellen, ob der Tumor (der doch jetzt bald mal wachsen sollte!) schon durch die Schädelplatte spürbar ist. Wie ist man dann eigentlich versichert? Zahlt die Uni die Strahlentherapie, die auf die Strahlung folgt? Und wenn ja, tut sie das dann mit Studiengebühren?
Das neue Vorlesungsverzeichnis ist soeben erschienen. Ich habe Angst es mir anzusehen. Den Quark hätte ich SO niemals in den Druck gegeben. Spost! Spost! Spost! Es ist ja quasi meine erste Veröffentlichung. Oh nein, ich hatte mir das irgendwie romantischer vorgestellt.
3.7.08 12:57


Ich mache Schluss

Mal im Ernst: Das wäre niemals gut gegangen. Wir sind einfach zu unterschiedlich. Wir passen einfach nicht zusammen. Er da drüben, ich hier - und zwischen uns so viele andere, die immer mal wieder reinfunken. Nein, das hätte nie klappen können. Es ist vorbei. Wobei ich sagen muss, dass ich die Zeit genossen habe. Vor allem am Anfang natürlich. Ich war so glücklich. Wir scherzten viel. Und wenn ich sonst ja nie mit Fahnen wedel - für ihn habe ich sie immer hoch gehalten. Ihn habe ich auch dann noch verteidigt, wenn wilde Grabenkämpfe tobten. Aber nun ist es aus. Natürlich wird man sich noch ab und zu über den Weg laufen, ein paar Worte wechseln und irgendwann vielleicht kann man sogar ein Lächeln für den anderen aufbringen. Doch nun, nein, es hat nicht sollen sein. Das war keine Verbindung für die Ewigkeit.

In diesem Sinne, lieber Chef, viel Glück mit den Neuen - auf bald.

PUH! Es ist vollbracht! Yeah.

26.6.08 12:21


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